Banken auf dem Weg ins Web 2.0
Direktbanken gibt es schon länger als das Internet in seiner heutigen Form. In den 60iger Jahren kommunizierte man mit der Bank per Brief, später wurde das Telefon-Banking eingeführt. Wollte man seinen Kontostand wissen oder eine Überweisung ausführen lassen, rief man die Bank an und eine freundliche Stimmt half weiter. Das waren noch Zeit wo keine Computerstimme sagte: „Drücken Sie die 1 für…“.
Ein Vorläufer des heutigen Online-Bankings war das BTX-Verfahren. BTX lief zwar auch über einen Computer und eine Telefonleitung, aber machte lange nicht so viel Spaß wie wenn man sich heute in das Bankmenü einer Online-Bank einloggt. Die Ausgabe auf dem Monitor ähnelte eher dem Videotext.
Ende der 90er Jahre wurde das Banking mit Tastatur und Maus so richtig beliebt. Vermutlich trugen auch die diversen Depots der Direktbanken zum Erfolg bei. Im Jahr 1999 hatte man manchmal das Gefühl jeder sei irgendwie in Aktien investiert. Damals erledigte der Großteil der Bevölkerung die Transaktionen allerdings noch bei einer Filialbank.
Heutzutage ist es selbstverständlich Geldangelegenheiten über das Internet zu machen. Besonders beliebt ist das kostenlose Girokonto bei den Deutschen. Gebühren zahlen – Nein danke passt ja auch zur Geiz-ist-Geil-Mentalität.
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