Altersvorsorge, Geldanlagen, Aktien und Aktienfonds

Wie man sich an der Börse gegen Verluste absichert (Teil 2)

Im ersten Teil des Artikels haben wir festgestellt, dass der Stoppkurs eine einfache Möglichkeit zur Absicherung des Vermögens in schwierigen Börsenzeiten darstellt. Gerade bei großen Unternehmen, die nur schwach im Wert schwanken, ist diese Art der Absicherung geeignet.
Manchmal reicht das jedoch nicht aus. Wird der Stoppkurs nämlich erreicht, wandelt sich der
Verkaufsauftrag in eine unlimitierte Verkaufsorder um. Wenn also sehr viele Leute auf einmal verkaufen wollen, kann der Stoppkurs mehr oder weniger stark unterschritten werden. Gerade bei stark schwankenden Aktien oder in turbulenten Börsenzeiten müssen noch andere Maßnahmen getroffen werden. Für Börsenanfänger vielleicht etwas schwieriger zu verstehen sind Optionen zur Absicherung des Vermögens. Optionen sind Anrechte, die ein Recht verbriefen, eine bestimmte Aktie in der Zukunft zu einem bestimmten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Mit Optionen kann man also auf steigende oder fallende Aktien spekulieren. Will man eine Aktie gegen Kursverluste absichern, besteht also die Möglichkeit, auf einen fallenden Kurs der Aktie zu spekulieren. Steigt die Aktie entgegen der Prognose, wird die Aktie mehr Wert, die Option dagegen weniger. Kursgewinne werden dadurch etwas geschmälert. Fällt die Aktie aber wirklich, steigt der Wert der Option und fängt Kursverluste der Aktie ab. Für fortgeschrittene Anleger sind Optionen daher ein probates Mittel zur Absicherung ihres Vermögens.

Informationen zum Autor "Felix":


E-Mail: felix.beilharz(at)gmx.net
Web: http://

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