Hypothekenkrise und der Geldmarkt
Die US-Hypothekenkrise, die ja auch auf den Deutschen Markt erhebliche Einflüsse hatte, hat eine interessante Bewegung in den Geldmarkt gebracht. So werden aktuelle Tagesgeldkonten mit 5% Zinsen p.a. angeboten und Girokonten als Tagesgeldalternative mit 4,5% p.a. Verzinsung - der Geldmarkt ist für die Anleger offensichtlich sehr attraktiv geworden.
Das sich die Verzinsung der Tagesgeldkonten noch vor dem erwarteten Zinsschritt der EZB im September vollzieht, ist eine Überraschung. Auch wenn es natürlich vor dem Hintergrund der Hypothekenkrise nun nicht unwahrscheinlich ist, dass die EZB die Leitzinsen auf dem aktuellen Niveau belässt, kommen die Anleger am Geldmarkt durch die hohe Nachfrage nach Liquidität zu hervorragenden Renditen.
Sie als Privatanleger können über das Tagesgeld als auch über Geldmarktfonds davon profitieren.Die größere Sicherheit,absolut vergleichbar mit Sparbuch und Festgeld, bietet aber das Tagesgel; die Geldmarktfonds bieten die besseren Renditechancen bei leicht höherem Risiko. Die US-Immobilienwirtschaft dürfte sich binnen Quartalsfrist wieder beruhigen und die Märkte weltweit die aktuelle Konsolidierung zu einer neuen Hausse nutzen. Bevor es jedoch soweit ist, bietet der Geldmarkt mit Tagesgeld und Geldmarktfonds das optimalste Verhältnis aus Chance/Risiko.
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