Geldanlagen, Aktien und Aktienfonds

Wie man sich an der Börse gegen Verluste absichert (Teil 1)

In guten Börsenzeiten kann man mit ein bisschen Glück mehrere hundert Prozent innerhalb eines einzigen Jahres Gewinn machen. Die Grenze nach oben scheint offen, die Aktien steigen in den Himmel. Da macht der Blick ins Depot doch Spaß. Man denke nur an den großen Boom Ende der Neunziger Jahre. Nahezu jedes Unternehmen konnte enorme Kursgewinne verbuchen, nahezu jeder Aktionär gewaltige Gewinne einfahren.
Doch plötzlich war Schluss mit lustig. Obwohl die überwiegende Mehrheit der Analysten auch weiterhin glänzende Börsenzeiten prophezeite, brachen die Kurse auf einmal ein. Manche Aktien verloren 90%, andere Unternehmen gingen sogar Pleite. Und das betraf keineswegs nur kleine Wachstumswerte, auch große und solide Unternehmen wie die Deutsche Telekom verloren massiv an Wert und konnten die Verluste bis heute nicht wieder einholen.
Es ist daher zwingend erforderlich, sich gegen Kursverluste abzusichern. Eine Möglichkeit dafür ist der Stoppkurs. Wenn man eine Aktie kauft, kann man einen bestimmten Kurs festlegen. Wird dieser Kurs erreicht, wird die Aktie automatisch verkauft. In der Regel sichert man sich so gegen größere Kursverluste ab.
Leider funktioniert das nicht immer. Vor allem, wenn es einen regelrechten Kurssturz an der Börse gibt, kann der reale Verkaufskurs unter dem Stoppkurs liegen. Es sind daher weitere Maßnahmen zur Absicherung zu treffen. (Siehe 2. Teil)

Informationen zum Autor "Felix":


E-Mail: felix.beilharz(at)gmx.net
Web: http://

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