Nicht nur die Kosten entscheiden beim Konto
Natürlich hat man bei einem Girokonto die freie Wahl, bei welcher Bank man es führt. Dass man ein Konto aber unbedingt braucht, wird schon allein wegen den Gehalts- oder Lohnzahlungen deutlich, die nur noch auf dem bargeldlosen Weg durchgeführt werden. Diese Grundsatzdiskussion wird man gar nicht erst führen müssen, da ein Konto mehr als selbstverständlich ist, um am Leben in einer modernen Gesellschaft überhaupt teilnehmen zu können.
Aufgrund der Kosten wechseln nun viele Kontoinhaber zu einer Bank, die ihnen das Girokonto kostenlos anbietet. In der Tat ist es nicht verkehrt, wenn man Möglichkeiten nutzt, diese Kosten durch ein Online Konto zu reduzieren. Seit wenigen Jahren brachten Banken solche Kontoangebote auf den Markt, bei denen man keine Kontoführungsgebühren zahlen muss. Voraussetzung dabei ist oftmals, dass man seine Bankgeschäfte ausschließlich per Online Banking durchführt. Genau dort liegt aber auch der Hase im Pfeffer: Die Möglichkeiten für das Homebanking müssen einerseits sicher gestaltet sein und zugleich auch so einfach, dass man auch als Durchschnitts-User damit zurecht kommt. Das bekannte PIN/TAN-Verfahren ist an sich recht einfach zu handhaben, bietet aber auch zugleich Sicherheitsrisiken. Diese Risiken entstehen aber nicht zwangsweise dadurch, dass die technischen Schnittstellen der Banken unsicher seien! Das Risiko entsteht dann, wenn die Daten wie PIN und TAN’s in Hände von Hackern gelangen, die dann mithilfe dieser Daten das Konto plündern können. Aus diesem Grund ist es in der Tat sehr wichtig darauf zu achten, dass man das Banking nur über die offizielle Webseite durchführt, die von der Bank zur Verfügung gestellt wird! Das setzt voraus, dass man Emails mit fingierten Inhalten ignoriert und einfach löscht!
Als sicherstes Verfahren derzeit gilt das Onlinebanking über die HBCI Schnittstelle. Dies ist aber auch ein wenig umständlicher für den Nutzer, da man dafür ein weiteres Gerät für seinen PC benötigt und dann auch nur noch am eigenen Rechner am Homebanking teilnehmen kann. Andere Verfahren wie das iTAN-, eTAN- (plus) und mTAN-Verfahren liegen bzgl. der Sicherheit zwischen dem einfachen PIN/TAN-Verfahren und dem HBCI-Banking. Aus diesem Grund ist es wichtig, je nachdem welches Verfahren man präferiert, dass man sich vorab in einem Girokonto Vergleich schlau macht, welche Bankingverfahren die jeweilige Bank überhaupt anbietet.
Ein erster (aber nicht ausreichender) und relativ kostengünstiger Ausweg ist auf jeden Fall, dass man das Homebanking nur noch über eine zusätzliche Software durchführt. Solche Softwareprodukte dürften sich in in jedem gut sortieren PC-Geschäft finden lassen. Dabei schaut man natürlich auch wieder vorab nach, dass die Software durch die kontoführende Bank unterstützt wird. Entweder macht der Softwarehersteller dazu Aussagen oder man fragt bei seiner Bank nach. Ratsam ist es auf jeden Fall, dass man von dem einfachen PIN/TAN-Verfahren wegkommen sollte.
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