Lebensversicherung

Britische Lebensversicherung: Unterschiede zu deutschen Anbietern!

Die britische Lebensversicherung ist seit Mitte der 90er Jahre in Deutschland durch mehrere Versicherungsgesellschaften vertreten. Die Standard Life sowie die Clerical Medical sind wohl die bekanntesten Vertreter in diesem Marktsegment. Durch die guten Absatzzahlen auf dem deutschen Versicherungsmarkt haben sich aber in den letzten 10 Jahren immer mehr Unternehmen entschieden den Schritt von Großbritannien nach Deutschland zu wagen. So dass nun auch so namhafte Unternehmen wie die Royal London, die Friends Provident und die Prudential International auf dem deutschen Markt mit einer eigenen Vertriebsniederlassung oder zumindest einem Vertriebsbüro aktiv sind.

Doch was unterscheidet eine britische Lebensversicherung eigentlich von einer klassischen deutschen Lebens- oder Rentenversicherung? Die Antwort ist denkbar einfach. Die Aktienquote während der Versicherungsdauer. Ist eine deutsche Kapitallebensversicherung von gesetzlicher Seite eingeschränkt, so kann die britische Lebensversicherung bei der Wahl der Kapitalanlagen völlig frei entscheiden. Das heißt, in guten und erfolgversprechenden Börsenphasen kann eine englische Lebensversicherung bis zu 100% der Kundengelder am Aktienmarkt investieren. Ein deutscher Anbieter darf nur maximal 30% in diesem Marktsegment anlegen. So ist es nicht verwunderlich, dass britische Anbieter in einem Anlagebereich von 20 bis 30 Jahren wesentlich bessere Ablaufrenditen erzielen können. Um für den Kunden eine planbare Wertentwicklung zu gewährleisten, wurden in Großbritannien die sogenannten With-Profit-Fonds entwickelt. Die Ablaufrendite eines With-Profit-Fonds setzt sich immer aus einer jährlichen Wertzuweisung, die zum Ablauf des Vertrages garantiert ist und einem Schlussbonus zusammen. Der Schlussbonus entsteht dann, wenn das erwirtschaftete Fondsvermögen zum Ablauf des Vertrages über den jährlichen Wertzuweisungen liegt.

Wie auch bei deutschen Versicherungsprodukten sind britische Angeboten in allen drei Altersvorsorgeschichten vertreten. Zusätzlich kann man die Verträge auch noch mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung oder einem Todesfallschutz kombinieren. Wer sich für den Abschluss einer britischen Lebensversicherung interessiert, muss sich allerdings an einen unabhängigen Makler wenden, da die britischen Lebensversicherungsunternehmen aus Kostengründen in Deutschland keine eigene Vertriebsstruktur unterhalten.

Informationen zum Autor "BK-Infoportale":
Markus Köhler

E-Mail: info(at)bk-infoportale.de
Web: http://www.britische-lebensversicherung-infoportal.de

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