Mit der Unfallversicherung auf der sicheren Seite
Der Verzicht auf eine private Unfallversicherung kann im Schadensfall extrem teuer kommen. Denn neben dem Verdienstausfall – vielleicht für den Rest des Lebens – summieren sich auch die Kosten. Und ein Schaden tritt schneller ein, als man denkt. Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit und man rutscht von der Leiter ab. Beim Handballspiel passt man nicht auf und der Gegner rammt einen um. Die Gefahr, sich zu verletzen, besteht immer, gerade im Haushalt und in der Freizeit, die nicht gesetzlich abgesichert sind. Da ist eine private Unfallversicherung nicht nur hilfreich, sondern fast schon unabdingbar, um mögliche finanzielle Schäden aufzufangen.
Ein Schaden liegt laut den Bedingungen bei den privaten Unfallversicherungen in einer Vielzahl unterschiedlich gelagerter Fälle vor. Bei Frauen sind es beispielsweise Krebserkrankungen wie Brustkrebs. Doch auch Zeckenbisse können mit im Versicherungsschutz enthalten sein. Die häufigsten Schäden entstehen allerdings durch eine so genannte Einwirkung von außen und Verletzungen, die auf zu große Kraftanstrengung beruhen. Betroffen sind in dem Fall meist die Sehnen, Gelenke und Muskeln. Der Betroffene ist, gleich welcher Schaden vorliegt, körperlich und/oder geistig nur noch beschränkt oder gar nicht mehr leistungsfähig, was einer Invalidität gleichkommt.
Die finanzielle Absicherung übernimmt dann die Versicherungsgesellschaft. Je nach Vertrag der Unfallversicherung kann sie dabei unterschiedlich vorgehen. Es besteht die Möglichkeit, dass eine Einmalzahlung geleistet wird. Der Betrag ist dabei fest vereinbart. Die andere Variante sieht eine monatliche Rente vor, die ebenfalls im Vorfeld festgelegt wird. Geld fließt allerdings erst nach einer Frist von einem Jahr. Diese zwölf Monate können sich lang hinziehen, vor allem, wenn das Geld mit der Zeit knapp wird. Der ungünstigste Fall tritt ein, wenn der Versicherungsnehmer der Unfallversicherung innerhalb des Jahres stirbt. Die Angehörigen erhalten dann kein Geld. Um sich davor zu schützen, sollte als Zusatzleistung auch der Unfalltod mitversichert werden, damit man nicht mittellos dasteht.
Auch die Übergangsleistung dient genau diesem Anliegen – der Überbrückung der Frist bis zur Zahlung der Invaliditätsleistung. Sie kann bei der privaten Unfallversicherung ebenfalls als Zusatzleistung abgeschlossen werden. Insgesamt ist die Liste zusätzlicher Leistungen recht lang. Jeder Punkt wirkt sich auf die Prämie aus. Welche man benötigt, muss man selbst entscheiden. Möglich sind beispielsweise Bergungskosten, Kurkostenbeihilfe, Krankenhaustagegeld, Zahlungen bei Knochenbrüchen, Sofortleistungen bei schweren Verletzungen oder auch kosmetische Operationen.
Diese Vielzahl an Optionen macht die private Unfallversicherung sehr flexibel. Sinnvoll ist sie auf jeden Fall, denn der kurz- oder längerfristige Verlust der Arbeitsfähigkeit ist ein Schicksal, das jedem drohen kann. Um sich möglichst günstig und gut zu versichern, bietet es sich an, die Konditionen der verschiedenen Versicherungsunternehmen im Vorfeld genau zu vergleichen.
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