Versicherungen

Nicht nur für Senioren: Sterbegeldversicherung und Zahnzusatzversicherung

Bei zwei Versicherungsarten wird vorwiegend eher an ältere Menschen gedacht: Bei der Zahnzusatzversicherung und der Sterbegeldversicherung. Dabei ist ein Abschluss gerade auch in jüngeren Jahren durchaus anzuraten.

Bei der Sterbegeldversicherung ist zwar ein Abschluss erst ab dem 40. Lebensjahr möglich, aber es sollte auf jeden Fall deutlich früher als vor dem Nahen der statistischen Lebenserwartung an deren Abschluss gedacht werden. Zum einen ist es eine traurige Wahrheit, dass nicht alle Menschen 80 oder 90 Jahre alt werden, zum anderen trifft dann meistens der Todesfall einer Person die Hinterbliebenen besonders hart. Denn die Kosten für die Beerdigung sind kein Pappenstiel. Außerdem kann mit einem geringeren Mehrbeitrag der Unfalltod besonders gut abgesichert werden. Im Falle eines Todes durch Unfall sind die Hinterbliebenen genug mit ihrer Trauer und den Problemen, die mit dem Verlust verbunden sind, beschäftigt, es sollten nicht noch die finanziellen Folgen für die Beerdigung, die nicht unerheblich sind, zu tragen sein.

Außerdem deckt eine Sterbegeldversicherung auch die Kosten für den Rücktransport aus dem Ausland ab und beinhaltet eine Risikobeteiligung von meistens über zwei Prozent, doch es können durchaus auch mal fünf Prozent heraus springen. Im Unterschied zu einer Lebensversicherung läßt sich die Sterbegeldversicherung ohne Gesundheitsfragen abschließen. Falls eine Lebensversicherung abgelehnt wird, ist die Sterbegeldversicherung eine gute Alternative.

Doch auch bei der Zahnzusatzversicherung sollte nicht nur an ältere Menschen gedacht werden, da der Abschluss in jungen Jahren vorteilhaft ist, da nämlich die Beitragssätze mit steigendem Lebensalter erheblich höher ausfallen. Außerdem sind selbst und gerade junge Leute mit gesunden Zähnen die Profiteure. Denn wenn erstmal schwer wiegende Zahnbehandlungen vom Zahnarzt angeraten werden, gibt es keine Zahnzusatzversicherung mehr mit geringen Beitragssätzen. Ein weiteres Argument sind die möglichen Folgen eines Unfalles, die genauso und oft auch noch eher junge Leute, die potentiell gefährliche Sportarten betreiben, betreffen können. Die Gesetzliche Krankenkasse leistet für Zahnersatz oder Prothesen nur noch einen geringen Anteil. Den größtern Anteil dagegen hat der Patient zu tragen und das können schnell einige Tausend Euro sein. Außerdem ist zu bedenken, dass die Leistung aus einer Zahnzusatzversicherung natürlich erst nach einer gewissen Wartezeit in Anspruch genommen werden kann. Des weiteren sollte darauf geachtet werden, dass auch Maßnahmen der Zahnprophylaxe und professionellen Zahnreinigung mitversichert sind, um auch die Prävention durch den Zahnarzt zu gewährleisten.

Eine empfehlenswerte Versicherung ist die CSS Zahnzusatzversicherung. Es sollte aber dennoch vor Abschluss geanu geprüft werden, welche Leistungen die Antragsteller versichern wollen und ein genauer Versicherung Vergleich durch geführt werden.

Informationen zum Autor "Herr-Diplom-Volkswirt":


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